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Warum »Sitala schreibt …«

Hier lasse ich euch in einer Art Tagebuch an meinem Schreibfortschritt teilhaben.

 

Seit dem 28.03.2020 stelle ich mich einer mir selbst gestellten Herausforderung: täglich zumindest etwas zu schreiben. Minimum 100 Wörter. Im Grunde ist diese Zahl eher symbolischer Natur, aber dennoch ein gewisser Ansporn, denn mal ehrlich: 100 Wörter sind ja quasi nichts.

Die geschaffte Wortzahl trage ich täglich in die Tabelle ein und ab und an kommentiere ich meinen Schreibtag auch oder notiere mir Gedanken für mich selbst.

 

Ich hoffe, auf diese Weise den Faden der Geschichte nicht wieder (wie bei so unzähligen Geschichten in den letzten Monaten) zu verlieren. Schließlich sagt ja auch Stephen King (in »Das Leben und das Schreiben«), dass die Figuren im Kopf zu verblassen beginnen, wenn man nicht täglich schreibt; sie wirken dann nur noch wie Figuren und nicht mehr wie Menschen. Man verliert die Kontrolle über Handlungsfäden und Erzähltempo, die Spannung lässt nach und das Schreiben fühlt sich nach Mühe an.

Ich kann nur sagen: Genau so ist es. Daher gehe ich jetzt den »Kingschen Weg«. Denn mal ganz ehrlich: Was habe ich zu verlieren? Im besten Fall gewinne ich: eine neue Geschichte, an Erfahrung und vielen Erkenntnissen.

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