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Monatsrückblick September 2020 und status quo

Dieser Monatsrückblick kommt etwas verspätet, was daran liegt, dass hier privat gerade totales Chaos herrscht.

In den letzten beiden Septemberwochen haben wir (endlich!) einen neuen Bodenbelag in unserer Wohnung bekommen (der alte Teppich war auch erst 25 Jahre alt …). Es ist wirklich schön geworden, aber wir waren (und sind noch) ständig am Hin- und Herräumen, damit der Boden frei ist usw.

Dazu haben wir dann gleichzeitig auch noch gestrichen, wenn man schon mal die Chance hat und man den alten Teppich nicht mehr schützen muss.

 

Jetzt steht noch lange nicht alles wieder an seinem Platz, was unter anderem auch daran liegt, dass wir zum Teil auf neue Möbel warten und der Kram jetzt »irgendwo« erst einmal zwischengelagert ist.

 

Ich kann Chaos und Unorganisiertheit so gar nicht leiden, weshalb mir dieser Zustand gerade ungewohnt viel Energie raubt. Dazu kommt, dass mein Mann erst seit heute wieder sein Home Office im Wohnzimmer einrichten konnte und ich endlich, endlich wieder meinen eigenen Raum mit meinem Schreibtisch für mich habe. Die letzten beiden Wochen habe ich meine freien Tage mit dem Laptop auf dem Schoß im Schlafzimmer verbracht, was nur wenig effektiv war, weil eigentlich immer irgendetwas fehlte (Notizbuch mit wichtigen Notizen, Kalender etc.), sodass ich letztendlich alles gemacht habe außer zu schreiben.

 

So viel zu meiner aktuellen Situation. Wie sah nun der September aus?

Im September habe ich erst auch täglich geschrieben und zwar bis zum 12. September.

Dann merkte ich, dass Schreiben und gleichzeitig Umräumen/Renovieren (und so ganz nebenbei auch noch ein Brotjob …) einfach zu viel war. Also habe ich kurzerhand kurzfristig meine Prioritäten überdacht. Ich beschloss, erst einmal gar nicht zu schreiben, bis alles in der Wohnung wieder in Ordnung ist. (Das ist sie zwar immer noch nicht, aber da wir momentan nicht viel machen können außer Warten, hab ich heute beschlossen, mal ein wenig den Status quo zu ermitteln und vielleicht mal wieder Pläne zu machen - die ich vermutlich eh nicht einhalte *hust* )

 

Meine Monatsbilanz für September betrug in diesen 12 Tagen insgesamt 5480 Wörter und die Reihe an Tagen ohne Unterbrechung endete mit dem 169. Tag und insgesamt 81756 Wörtern.

 

Jetzt im Oktober hab ich bisher noch nichts geschrieben und ich fürchte, da wird auch nicht mehr so viel zusammenkommen. Erst einmal muss ich wieder in die Geschichte »reinkommen«. Dazu kommt, dass ich mich gedanklich in den letzten 2 Wochen eher mit einer anderen Geschichte beschäftigt habe, die mir schon länger im Kopf herumschwirrt (das berühmte Problem, dass man immer gern was anderes anfängt, wenn es mal schwieriger wird …).

Dazu kommt, dass ich noch so viele Sachen im Hinterkopf habe, die passieren müssen (sowohl beim Schreiben als auch im Haushalt und im Job), dass ich das Gefühl habe, wenn ich mich nur auf eine Sache fokussiere, vergesse ich all die anderen. Was natürlich kompletter Quatsch ist, aber so ist mein Empfinden nun mal. Ich fühle mich (mal wieder) völlig planlos und unorganisiert und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

 

Okay, für diesen Moment weiß ich es sogar: Ich werde jetzt den Brötchenteig aus dem Kühlschrank holen und diese formen, um sie vorzubacken und dann einzufrieren. So mache ich unsere eigenen Aufbackbrötchen ;).

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Restmonat und hoffe, dass ich bald wieder in den richtigen Schreibtrott komme.

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