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Sitala schreibt … im Juli

Was es mit dieser Kategorie auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen :).

Fazit 31.07.2020:

Im Juli habe ich insgesamt 29170 Wörter geschrieben. Theoretisch etwa 1/4 eines Buchs, gefühlt dümple ich noch immer irgendwo am Anfang rum ;).

 

Ab August werde ich keine täglichen Wortzahlupdates mehr online stellen. Natürlich werde ich weiterhin meine eigene Challenge mit mir führen, aber ich habe eingesehen, dass es für mich keinen großen Unterschied macht.

Was ich aber weiterhin vorhabe, ist, am Ende eines Monats eine Übersicht zu posten und eventuelle Hürden/Erkenntnisse mit euch zu teilen. Falls euch irgendetwas speiziell interessiert, fragt einfach nach.


Das war mein Juli 2020:

 

 

Und so sieht es seit dem 28.03.2020 aus ;)


 

Arbeitstitel: Liebe ist nichts für Anfänger


Wochentag


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Freitag

Datum


01.07.2020

02.07.2020

03.07.2020

04.07.2020

05.07.2020

06.07.2020

07.07.2020

08.07.2020

09.07.2020

10.07.2020

11.07.2020

12.07.2020

13.07.2020

14.07.2020

15.07.2020

16.07.2020

17.07.2020

18.07.2020

19.07.2020

20.07.2020

21.07.2020

22.07.2020

23.07.2020

24.07.2020

25.07.2020

26.07.2020

27.07.2020

28.07.2020

29.07.2020

30.07.2020

31.07.2020

Wörter heute


262

187

187

721

630

465

228

1211

281

281

327

1157 (235 + 922)

1966 (706 + 1260)

619

1237 (512 + 725)

1416 (804 + 612)

1471 (888 + 583)

583

2691 (1146 + 1545)

1731 (1156 + 575)

1680 (1074 + 606)

1525 (881 + 644)

1978

799

2248

1179

377

459

757

249

268

Wörter insgesamt


47368

47555

47742

48463

49093

49558

49786

50997

51278

51559

51886

53043

55009

55628

56865

58281

59752

60335

63026

64757

66437

67962

69940

70739

72987

74166

74543

75002

75759

76008

76276

x. Tag ohne Pause


96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

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126



05.07.2020

Wow! Tag 100 in Folge.

Ich gestehe, ich hatte zwar die Hoffnung, so lange durchzuhalten, aber es gab durchaus einige Tage, an denen ich kurz davor war, wieder aufzuhören. Jetzt bn ich natürlich froh und auch ein wenig stolz, durchgehalten zu haben. Natürlich höre ich jetzt nicht auf, sondern werde weiter machen. Mittlerweile bin ich auch so weit, dass mich die Geschichte und die Kerle wieder mitreißen. Dafür musste ich zwar (schweren Herzens) große Teile, die ich bereits geschrieben habe, wieder rauswerfen, aber nicht umsonst gibt es den Grundsatz beim Schreiben: Kill your darlings.

Damit ist nicht (nur) wortwörtlich gemeint, dass man die Lieblingscharaktere um die Ecke bringen soll (kann man natürlich auch tun, wenn es der Geschichte dienlich ist ;) ), sondern eben auch, dass man Lieblingsszenen, -konstellationen etc. killen soll. Und das ist alles andere als leicht. Aber hat man sich erst einmal dazu überwunden, spürt man die Befreiung. Genau das habe ich getan und jetzt läuft es offenbar endlich.

08.07.2020

Ja, es läuft. :) Mein Überwindungslevel, um vom Prokrastinations- in den Schreibmodus zu wechseln, ist leider immer noch unglaublich hoch. Bisher hab ich noch nicht wirklich herausgefunden, woran es liegt. Ich mag die Geschichte und die Charaktere. Und wenn ich mich dann mal dransetze, kann ich auch viel schreiben. Dennoch muss ich mich in gewisser Weise erst dazu »zwingen«. Es mag daran liegen, dass (wieder einmal) viel Persönliches in diesen Roman mit einfließt (ohne dass es all zu offensichtlich ist) und sich sprichwörtlich nackig zu machen, bereitet mir durchaus Angst. Aber vermutlich ist gerade auch das der Grund, weshalb die Worte, wenn ich dann endlich schreibe, nur so aus mir herausfließen.

Ich bin froh, mehrfach neu angefangen zu haben. Denn jetzt bin ich mir sicher, dass es in die richtige Richtung läuft. Vermutlich wäre mir der Frust erspart geblieben, würde ich meine Geschichten vor dem Schreiben plotten. Aber hätte ich das getan, wäre ich nicht so schnell am jetzigen Punkt gelandet und hätte vermutlich noch mehr Skrupel, alles über den Haufen zu werfen. Daher kann ich nur wieder einmal sagen: Plotten/Planen ist nichts für mich ;) .

12.07.2020

Ja, es läuft wieder. Ich bin mittlerweile so weit in der Geschichte, dass es mich sogar nervt, wenn ich morgens vor der Arbeit schreibe und dann aufhören muss, weil ich losmuss. Das ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen.

Heute hab ich die Wortzahl in Klammern gesplittet. Warum? Nun, gestern Abend kam mir urplötzlich die Idee für eine Geschichte, die so genial ist, weil sie einen schlichtweg unlösbaren Konflikt in sich trägt, der die Kerle von Anfang an begleitet. Ich dachte gestern noch, ich schlafe mal ne Nacht drüber und mache mir heute vielleicht ein paar Notizen. Ha, ha. Ich hab gleich 922 Wörter geschrieben (s.o.). Und die Geschichte lässt mich nicht mehr los.

Aber ich möchte ja auch Ulfs Geschichte zu Ende schreiben. Deswegen hab ich mir ein neues Konzept überlegt: Ich schreibe täglich erst an Ulfs Geschichte und dann »darf« ich an der neuen schreiben. Passenderweise hab ich die nächsten 2 Wochen Urlaub, bleibe zu Hause und habe kaum Termine. Das bedeutet, ich kann mich größtenteils auf das Schreiben konzentrieren.

Momentan bin ich sehr enthusiastisch. Ich hoffe, das bleibt so ;) .

13.07.2020

Ich würde sagen, für den ersten Urlaubstag ist das heutige Ergebnis mehr als in Ordnung. Dazu muss ich sagen, dass ich insgesamt nur vielleicht 3 Stunden geschrieben hab. Aber ich habe sowohl bei Ulf als auch der neuen Geschichte so weit geschrieben, wie es sich gut anfühlte und wo es einen guten Cut gibt. Jetzt freue ich mich schon darauf, morgen weiter zu schreiben. :)

15.07.2020

Für gestern steht tatsächlich nur eine Zahl da. Das liegt daran, dass ich gestern nur an Ulfs Geschichte geschrieben habe. Ich war nämlich mit zwei Bekannten zum Kaffeetrinken verabredet und wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht. :) Daher habe ich zumindest mein »Pflichtprogramm« durchgezogen. ;)

16.07.2020

Wuhu! Tag 111! :)

Ich muss sagen, gleichzeitig an 2 Geschichten zu schreiben, klappt erstaunlich gut. Liegt aber sicher auch nur daran, dass die beiden Geschichten so vollkommen unterschiedlich sind. So besteht überhaupt nicht Gefahr, irgendetwas durcheinander zu werfen (was ich sonst häufig befürchtet habe). Dazu kommt, dass ich mir momentan dank meines Urlaubs, die Zeiblöcke zum Schreiben so einteilen kann, dass ich zwischen den Geschichten immer etwas zeitlichen Abstand habe.

Allerdings prokrastiniere ich immer noch viel zu viel. Heute waren es locker 5 Stunden, die ich mit Sinnvollerem verbringen hätte können, als damit, nach neuen Rezepten Ausschau zu halten …

19.07.2020

Ich bin froh, dass ich nächste Woche auch noch Urlaub habe, denn allmählich gewöhne ich mich an die Art zu schreiben (erst Ulfs Geschichte und dann, nach einer Pause, die andere). Und obwohl (oder vielleicht gerade weil?) ich den Anfang der zweiten Geschichte noch einmal komplett umgeworfen hab, lief es heute grandios. Beide Geschichten jagen mich regelrecht vor sich her. Ich mag ja dieses Gefühl, wenn man die Anfangsschwierigkeiten überwunden hat und seine Kerle soweit kennt, dass es keine Durststrecken mehr gibt.

24.07.2020

Es ist doch verrückt. Da habe ich mich auf zwei Wochen (fast) ausschließlich Schreiben gefreut und was tue ich? Ich drücke mich gefühlt 2/3 des Tages davor, nur um dann in einer knappen Stunde ein paar Wörter hinzuknallen. Jedes Mal, wenn ich dann drin bin, macht es auch Spaß und ich ärgere mich, nicht früher angefangen zu haben. Zumal ich morgens eigentlich viel wacher und produktiver bin. Trotzdem schaffe ich es, bis so 16 Uhr die Zeit zu vertrödeln und dann noch schnell was hinzuhauen, weil meine mir selbst auferlegte Challenge will ich ja auch nicht verlieren *seufz*. Tja, keine Ahnung. Nächste Woche wird mich wieder der Alltag einholen. Mal sehen, wie sehr ich dann noch an zwei Geschichten gleichzeitig weiterschreiben werde. (Obwohl ich ja gestern und heute nur an Ulfs Geschichte geschrieben hab, und es fühlte sich gut an.)

25.07.2020

Nachdem sich gestern mit den (verhätnismäßig) wenigen Worten irgendwie wie eine Flaute anfühlte, lief es heute wieder richtig gut. »Natürlich« erst wieder so ab 16 Uhr. Ich schätze, ich muss allmählich einsehen, dass meine Schreibzeit sich verlagert hat. Früher war ich vormittags kreativer und produktiver. Mittlerweile ist es offenbar der Nachmittag. Mal sehen, wie es nächste Woche wird, wenn ich wieder nur die knappe halbe Stunde morgens zur Verfügung habe …

Wie man ebenfalls sehen kann, schreibe ich wieder nur an einer Geschichte. Der kurze Abstecher in die andere Geschichte hat Spaß gemacht und ich will auch nicht ausschließen, dass ich demnächst noch mal ab und an dorthin abschweife, aber erst einmal scheint meine Muse besänftigt und wieder mit »nur« Ulf zufrieden :D .

27.07.2020

Die Arbeitswelt hat mich ab heute also wieder. Das bedeutet, deutlich weniger Zeit zum Schreiben. Und ja, im Rückblick gesehen, hätte ich deutlich mehr schaffen können und es fühlt sich etwas so an, als hätte ich meinen Urlaub »verschwendet«, aber hey, es war Urlaub und ich habe trotzdem fast 20.000 Wörter geschrieben. Das ist durchaus akzeptabel, denke ich ;).

31.07.2020

Ich habe nun über 3 Monate tagtäglich meine geschriebene Wortzahl hier auf dem Blog in eine Tabelle eingetragen. Wovon ich mir anfangs einen Motivationsschub erhoffte, ist mittlerweile eher Gleichgültigkeit geworden. Natürlich spornt es mich weiterhin an, wenn ich sehe, wie die Anzahl der Wörter nach und nach steigt, aber das sehe ich ebenso in meiner Excel-Tabelle, die ich sowieso ebenfalls täglich bestücke. Die Veröffentlichung meiner Zahlen übt nicht den gewünschten zusätzlichen Druck aus, vielleicht mehr zu schaffen.

Auch das Tagebuch gestaltete sich nicht so, wie ich vielleicht dachte. Und da ich nicht jeden Tag belangloses Zeug mitteilen wollte, gab es an den wenigsten Tagen Einträge (und die waren dazu vermutlich auch wenig spannend ;) ).

Deswegen werde ich die Tabellen und das Schreibtagebuch ab August nicht mehr online führen. Dafür aber immer am Ende des Monats weiterhin meine tägliche Wortzahl sowie die Gesamtwortzahl und die durchgehaltenen Tage in grafischer Form mit euch teilen und vielleicht die eine oder andere Erkenntnis.

 

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