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Sitala schreibt … im Mai 2020

Was es mit dieser Kategorie auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen :).

Ein neuer Monat und die Herausforderung geht weiter ;).

Arbeitstitel: Liebe ist nichts für Anfänger


Wochentag


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Datum


01.05.2020

02.05.2020

03.05.2020

04.05.2020

05.05.2020

06.05.2020

07.05.2020

08.05.2020

09.05.2020

10.05.2020

11.05.2020

12.05.2020

13.05.2020

14.05.2020

15.05.2020

16.05.2020

17.05.2020

18.05.2020

19.05.2020

20.05.2020

21.05.2020

22.05.2020

23.05.2020

24.05.2020

25.05.2020

26.05.2020

27.05.2020

28.05.2020

29.05.2020

30.05.2020

31.05.2020

Wörter heute


363

108

198

161

226

748

669

422

516

526

178

431

1420

380

151

382

290

172

936

1749

949

187

720

854

246

901

318

156

232

643

709

Wörter insgesamt


19265

19373

19571

19732

19956

20706

21375

21797

22313

22839

23017

23448

24868

25248

25399

25781

26071

26243

27179

28928

29877

30064

30784

31638

31884

32785

33103

33259

33491

34134

34843

x. Tag ohne Pause


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Auch für diesen Monat hab ich meinen Fortschritt mal visualisiert :) .


03.05.2020

Heute lief es nicht wirklich gut und ich war so gut wie gar nicht motiviert, mich überhaupt dranzusetzen (aber mein Ehrgeiz. die Serie nicht abreißen zu lassen, hat überwogen ;) ).

Das hat zwei Gründe: 1. hat meine Allergie heute so richtig zugeschlagen, weshalb ich total müde bin und mich kaum konzentrieren kann und 2. muss ich grad den Übergang von der aktuellen Szene zur (dank Gratwanderung) bereits vorhandenen Szene basteln. Das ist zwar machbar und keiner muss sich verbiegen, aber trotzdem muss ich das die ganze Zeit im Hinterkopf behalten und das bremst  mich vermutlich zusätzlich ein kleines bisschen aus. Aber ich bin guter Dinge :) .

06.05.2020

Wow! Schon der 40. Tag in Folge. Und ich habe heute die 20.000 Wörter-Marke geknackt.

Die ganze Zeit hatte ich ja befürchtet, den Anschluss an die bereits vorhandene Szene nicht hinzubekommen, aber ich sollte lernen auf meine Muse zu vertrauen. Denn heute kam der Übergang ganz natürlich. Während ich selbst gestern noch dachte, ich müsste den Kerlen etwas aufzwingen, haben sie heute einfach ganz nach ihrem Charakter gehandelt und es passte einfach perfekt.

07.05.2020

Die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf und ich kann mich immer leichter hineinfallen lassen. Selbst ein Handwerker, der in der Küche herumwuselt und den Wasseranschluss für unsere Spülmaschine repariert, kann mich kaum stören ;).

Ich hoffe, dass ich diesen »Zustand« auch künftig beibehalten kann: Einfach die letzten zwei Sätze noch einmal lesen und dann lostippen. Ein tolles Gefühl. :)

09.05.2020

Die letzten beiden Tage liefen eher zäh, was aber hauptsächlich daran lag, dass ich so viel Zeit und Energie in die Webseite/den Blog gesteckt habe. Außerdem befinden sich Ulf und XXX gerade in einer Situation, die mir völlig aussichtslos erscheint. Wieso sind mir da zwei Kerle über den Weg gestolpert, für die ein Outing keine Option ist? (Weil Karriereende im einen Fall und die Gefahr, dass ihm nach dem Leben getrachtet wird, im anderen Fall …) Ich meine, einer - okay, das bekommt man schon irgendwie hin. Aber beide? Was hat sich meine Muse nur dabei gedacht?

10.05.2020

Diese Geschichte entwickelt sich auf ziemlich verrückte Weise. Und plötzlich taucht jemand auf, der nicht einmal ansatzweise geplant war und bereits jetzt lautstark nach einer eigenen Geschichte schreit (und ich weiß sogar schon, wer zu ihm passen würde - oder vielmehr: eigentlich gar nicht passen würde). Aber nix da *lach*. Du hast dich gefälligst hinten anzustellen.

12.05.2020

Heute habe ich frei und neben Arztbesuch, Einkaufen und meinem Mann beim Telefonieren im Home Office zuhören ;) habe ich wieder zumindest einen kleinen Teil geschafft. Eigentlich brennt es mir unter den Nägeln, weiter zu schreiben, weil sich gerade eine Idee nach der anderen hier vorstellt und ich damit den armen Ulf etwas ärgern kann. Aber ich habe beschlossen, die nächste Idee für morgen »aufzubewahren«, damit ich gleich mit mehr Schwung einsteigen kann.
Dazu hab ich spontan den Rohentwurf eines Blogartikels runtergetippt (noch mal 774 Wörter, die ich aber nicht in die Statistik zähle), einfach weil mich das Thema beim Lesen von Büchern immer mal wieder beschäftigt. Der wird aber vermutlich erst nächste Woche erscheinen. (Man soll ja Texte immer noch einmal ruhen lassen - ähnlich wie einen Hefeteig *lach*.)

13.05.2020

Ich glaub, es war eine gute Idee, dass ich gestern an dieser Stelle aufgehört habe. Hinzu kommt, dass eine eher beiläufige Äußerung meines Mannes mich dazu gebracht hat, alles zu überdenken und aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten. Ergebnis: Ich kann gar nicht so schnell tippen, wie die Wörter rauswollen :).

17.05.2020

Heute lief es recht zäh. Mag unter anderem daran liegen, dass ich nicht als erstes heute geschrieben hab, sondern mich um Frühstück gekümmert habe und dann an einer Online-Fortbildung (Webinar) teilgenommen hab. Das war interessant und sinnvoll, keine Frage, nur war dann die Luft irgendwie raus.
Ich hab mich mehr aus Pflichtgefühl ans Manuskript gesetzt und ein paar Worte getippt. Außerdem habe ich gerade das Problem, dass sich die ganze Geschichte komplett anders entwickelt als es die Vorgeschichte verlangt. Ich hoffe nur, meine Mistkrötenmuse denkt sich was (Sinnvolles) dabei …

19.05.2020

Mein Manuskript nimmer immer kuriosere Entwicklungen an. Ich bin ein chronoligischer Schreiber. Es gibt Autoren, die immer irgendwelche Szenen schreiben und hinterher alles zusammen bauen. Ein Konzept, das sich mir bisher null erschlossen hat. Wie soll ich denn eine Szene schreiben, wenn ich nicht weiß, was (genau) davor passiert ist?

Doch dieses Mal ist es anders. Ich bin ja schon einige Male hin und her gesprungen. Aber nachdem ich letztens wieder an den Anfang angeknüpft habe, dachte ich, dass ich jetzt einfach weiter in der »richtigen« Reihenfolge schreibe. Tja, Pustekuchen. Heute wollte meine Muse unbedingt eine Szene loswerden, die ziemlich weit in der Zunkunft liegt. Nun ja, Musen soll man ja bekanntlich nicht widersprechen … Herausgekommen sind fast 1000 Wörter, die mir unheimlich Spaß gemacht haben. Danke Muse!

20.05.2020

Wenn die Muse zur Höchstform aufläuft. Heute war wieder einer der Momente, in denen ich beim Schreiben inne hielt und nur dachte: Echt jetzt? Das ist so … Nun, es ist nicht schlecht. Ganz und gar nicht. Es ist unerwartet und es macht Spaß. Es passt nur immer weniger zur ursprünglichen Geschichte. Aber ich bin mir sicher, Mistkrötenmuse und ich werden das wuppen :) .

23.05.2020

Heute ist einer dieser Tage, an denen ich so überhaupt keine Lust hatte, mich an das Manuskript zu setzen. Zuerst hab ich professionell prokrastiniert, bis ich mir gessagt hab: Du schreibst jetzt wenigstens etwas, bevor du später keine Zeit mehr hast.

Die ersten Worte waren auch echt zäh, aber plötzlich fing es wieder zu fließen an und Ideen begannen, in meinem Kopf herumzuschwirren (die ich mir z.T. nur als schnelle Notiz notiert hab). Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie man es schaffen kann, mit ein wenig ›Anlauf‹ in den Schreibfluss zu kommen.

30.05.2020

Es gibt Tage, an denen hat man das Gefühl festzustecken und aus dem Dickicht nicht mehr herauszukommen. Selbst wenn man es versucht - es wird immer schlimmer.

So war es die letzten Tage bei mir und Ulfs Geschichte. Es wurde immer verworrener und meine neu eingesetzte Methode, immer nur einzelne Szenen an irgendeinem Zeitpunkt der Geschichte zu schreiben, die mir gerade in den Sinn kamen, entpuppte sich als totale Katastrophe. Ich habe total den Überblick verloren bzw. ich wusste nicht mehr, wie ich die Einzelteile je zusammen bekommen soll. Was daran liegen könnte, dass sie schlichtweg unvereinbar sind.

Aber heute Nachmittag wurde mir schlagartig klar, wo das Problem liegt. Ich habe einfach im falschen Moment von Ulfs Leben angefangen. Als ich diesen Gedanken zuließ, entblätterte sich mit einem Mal alles, was mir bis dato so eisern verschlossen blieb. (Diese Erkenntnis kam mir, während ich die Küche aufräumte - aber sagt das niemandem, vor allem nicht meinem Mann, sonst meint der künftig, ich solle das allein machen, weil mir dabei doch so tolle Ideen kämen … ;) )

Was bedeutet das jetzt für die Geschichte? Ich fange noch einmal neu an. Dennoch sind die bisherigen Worte nicht unnütz gewesen. Denn alles, was ich bis jetzt geschrieben habe, ist wichtig für die Geschichte. Nur war dies die Vorgeschichte. Jetzt verstehe ich Ulf und jetzt sind wir auch in der Lage, gemeinsam einen Ausweg aus seiner schwierigen Situation zu suchen und hoffentlich auch zu finden.

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